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Soziales Engagement
Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle und das Kreisjugendamt St. Wendel machen Weihnachtswünsche wahr

In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt des Landkreises St. Wendel hat die Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle 148 bedürftigen Kindern aus dem Landkreis St. Wendel eine Weihnachtsfreude bereiten können.
Hierfür haben die Kinder, die in sozial schwachen oder problematischen Familienverhältnissen aufwachsen, an den 7 Familienhilfezentren des Landkreises St. Wendel Wunschzettel vorbereitet, auf denen sie ein Geschenk notiert haben, das sie sich zu Weihnachten wünschen. Diese Wunschzettel wurden dann durch Frau Frau Katrin Trattnig, die die Aktion für das Kreisjugendamt betreute, an die Schule in Türkismühle weitergeleitet. Schüler und Schülerinnen des Seminarfaches der Klassenstufe 13 von Herrn Friedrich, die diese Aktion geplant haben, haben dann diese Wunschzettel an Personen aus der Schulgemeinschaft verteilt. Neben einzelnen Schülern, Eltern und Lehrern haben sich auch ganze Klassen an der Aktion beteiligt und die 148 Einzelgeschenke besorgt.  
Die Geschenke wurden am 17.12.20 von den Schüler*innen des Seminarfachs und dem betreuenden Lehrer Herrn Friedrich an die Vertreter der einzelnen Familienhilfezentren verteilt. Diese bedankten sich bei den Schüler*innen für ihr soziales Engagement und versicherten, dass die Geschenke Kindern aus dem Landkreis St. Wendel zu Gute kommen, denen es aus verschiedensten Gründen nicht so gut ginge wie vielen anderen.
Da die Aktion in anonymisierter Form erfolgte und die Schule lediglich den Vornamen und das Alter der Kinder kannte, wurden die Geschenke noch vor Weihnachten über die Familienhilfezentren an die Kinder weitergeleitet.
In der Gemeinschaftsschule Türkismühle ist soziales Lernen ein wichtiger Baustein der pädagogischen Arbeit. Hierzu zählt neben vielen anderen Aktionen auch seit 2016 die Weihnachtswunschaktion, die nun schon zum 5. Mal durchgeführt wurde. Wegen des Corona-Lockdowns war in diesem Jahr die Beschaffung und Weitergabe der Geschenke erschwert gewesen. „Wir sind froh und stolz darauf, dass wir trotz der Widrigkeiten allen Kindern noch rechtzeitig das Geschenk besorgen konnten, das sie sich gewünscht haben“ (Lea Weßelmann, Klasse 13).
6124,53 Euro für den guten Zweck „erlesen“ und gesammelt

Seit dem Schuljahr 2016/2017 führt die Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle jeweils am 21.03., am internationalen Tag gegen Rassismus, ihren Projettag „Courage und Toleranz“ durch, an dem sich alle Klassen der Schule engagieren und Projekte durchführen, die den Schülerinnen soziales, tolerantes, hilfsbereites oder respektvolles Handeln vermitteln sollen. In diesem Jahr hat die Schule sich mit den Klassenstufen 5 bis 12 am Projekt „Lesen für UNICEF“ beteiligt. Die Schüler erhielten für jede gelesene Seite einen bestimmten Spendenbetrag oder einen Gesamtbetrag von Sponsoren, die sie im Vorfeld für die Aktion gewonnen hatten – wie zum Beispiel ihren Eltern, Verwandten und Freunden.
Die „erlesenen“ Spenden fließen zur Hälfte in das UNICEF-Bildungsprojekt „Let us learn“ und helfen Mädchen und Jungen in Madagaskar, eine Schule zu besuchen, damit sie rechnen, lesen und schreiben lernen können. In Madagaskar haben vor allem Kinder aus armen Familien keine Möglichkeit zu lernen. Damit können sie der Armut nur schwer entkommen. Mit dem Schulbesuch bekommen die Mädchen und Jungen eine Perspektive und damit auch wieder die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben. Insgesamt konnte die Schulgemeinschaft einen Spendenbetrag in Höhe von 2.344,53 Euro an UNICEF übergeben.
Die andere Hälfte des Erlöses wurde mit Hilfe einer Spende des Fördervereins der Schule aufgestockt und an weitere Hilfsprojekte verteilt. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches der Klasse 13 von Herrn Friedrich, die den Lesetag mitorganisiert hatten, mitbestimmen, an wen die Spenden gehen sollten. Die Schüler wollten dabei auch Organisationen vor Ort helfen, sodass je 560,00 Euro an die Kinder-Not-Hilfe-Saar. e. V. und an das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar flossen. Mit weiteren 560,00 Euro unterstützt die Schule den Aufbau des Waisenhauses „ToSunga“ im Kongo. Zudem entschieden sich die Schülerinnen und Schüler dazu, dem Verein „ex animo“ aus Wadern 900,00 Euro für ein Waisenhaus in Kamerun zukommen zu lassen. Jonas Morbe, der den Verein gegründet hat, besuchte am Tag der Toleranz und Courage die Schule und berichtete den Schülerinnen und Schülern von seinem Projekt.


Außerdem sammelte die Schule im letzten Schuljahr bei dem Projekt „1 Euro für Indien“ Spendengelder für ihre Partnerschule in Indien. Entsprechend der Schülerzahl der Schule konnte die Schulgemeinschaft nun 1200,00 Euro an die Indienhilfe Obere Nahe e. V. überreichen.
Schulleiterin Monika Greschuchna freute sich über das Ergebnis der beiden Aktionen und betonte, dass auch zukünftig an der Schule großen Wert daraufgelegt werden wird, dass Schülerinnen und Schüler lernen, wie wichtig es ist, zu helfen, zu unterstützen und für andere da zu sein!

Wege der Erinnerung in der Gemeinde Nohfelden eingeweiht
Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Stephan Toscani und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nohfelden hat die Stolperstein AG der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle am vergangenen Freitag in Sötern auf dem Lotte-Koschelnik-Platz ihre „Wege der Erinnerung“ eingeweiht.
Auf Initiative der Schülerinnen und Schüler erinnern nun 8 Stelen in den Dörfern Bosen, Gonnesweiler und Sötern an das ehemalige jüdische Leben in der Gemeinde Nohfelden. Die Stelen wurden an den Stellen aufgestellt, an denen noch Spuren jüdischen Lebens zu finden sind: vor den ehemaligen Synagogen und Schulen in Bosen und Sötern, vor den jüdischen Friedhöfen in Gonnesweiler und Sötern sowie vor den ehemaligen Mikwen in Gonnesweiler und Sötern.
Die Stelen tragen Tafeln mit Kurzinformationen zu den einzelnen Orten und jeweils einem QR-Code, über den man detailliertere Informationen über die Homepage der AG (www.juedischeslebennohfelden.wordpress.com) abrufen kann. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler in den drei Orten Opfertafeln aufgestellt mit den Namen der derzeit bekannten 137 jüdischen Opfer des nationalsozialistischen Terrors in der Gemeinde Nohfelden. „Wir wollen den Menschen in ihrer Heimat ihren Namen zurückgeben und an unsere ehemaligen Nachbarn erinnern“, sagt Maris Nojack, Mitglied der AG aus der Klassenstufe 13.

Foto: Ralf Mohr (offizielles Pressefoto der Einweihungsfeier mit Herrn Bürgermeister Veit (1. v. r.) und Herrn Landtagspräsident Toscani (3. v. r.) sowie den AG Mitgliedern
Finanziert wurden die Tafeln aus Preisgeldern der AG sowie Zuwendungen der Sparkassenstiftung des Landkreises St. Wendel und der Gemeinde Nohfelden.
Der Präsident des saarländischen Landtages, Herr Stephan Toscani, lobte das Projekt als besonders gutes Beispiel demokratischen Engagements. Bürgermeister Andreas Veith wies in seinem Grußwort darauf hin, dass es wichtig sei, mit solchen Projekten die Erinnerungskultur zu pflegen.

Unsere Tafeln zur ehemaligen jüdischen Schule und Mikwe sowie unsere Opfertafel in Sötern                                Unser Logo für die Wege der Erinnerung

Neben der Ausstellung hat die AG ein Wandertagskonzept erstellt, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler die jüdische Geschichte der Gemeinde Nohfelden an einem Wandertag vermittelt werden kann. Dieses Konzept soll über das BildungsNetzwerk St. Wendeler Land auch anderen Schulen zugänglich gemacht werden. „Mit diesem Konzept können wir sicherstellen, dass im Sinne einer Nachhaltigkeit auch Schüler der nachfolgenden Jahrgänge sich intensiv mit ihrer Heimatgeschichte auseinandersetzen und aus der Geschichte lernen können“, so Jörg Friedrich, der Leiter der Stolperstein AG.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nohfelden ist zudem noch ein Informationsflyer in Planung, der interessierte Bürger und Touristen anregen soll, sich die Wege der Erinnerung anzusehen.

Unsere Rollups und Flyer zu den „Wege der Erinnerung“



       

Der singende Mönch aus Indien - Pater Franklin zu Besuch in Türkismühle
Mit einem Bildervortrag berichtet wieder einmal Pater Franklin Rodriguez aus Bhopal in Indien, einer von 450 Missionaren eines katholischen Ordens, in der Schülerbibliothek der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen von unvorstellbarer Kinderarmut in Indien, aber auch von neuen Projekten der Brüder seines Ordens, um diese schwierige Lage zu verbessern.  Die Freude über den Besuch an der Schule war groß, denn Pater Franklin ist nicht nur ein Vorbild hinsichtlich seines unermüdlichen Engagements für Menschen in Not, er ist zu einem Freund geworden.


Der herzliche und immer lächelnde Pater mit seiner Gitarre ist in Türkismühle ein alter Bekannter. Mit seinem berühmten „Schnullerlied“ und bewegenden Geschichten aus dem Alltag indischer Kinder erobert er regelmäßig die Herzen der zuhörenden Schüler im Sturm.
Vielfältig sind die Möglichkeiten, die Arbeit der Patres vor Ort zu unterstützen: So wurden seit 1983 zwei Kindergärten ihm und seinen Mitbrüdern gegründet, inzwischen sogar 10 komplette Dorfschulen mit geringen Mitteln aufgebaut, die insgesamt gut 2.500 Kinder besuchen. Mittlerweile versucht man auch den Schulabgängern eine notwenige anschließende Ausbildung zu beschaffen, damit die ehemals Bedürftigen später auf eigenen Füßen stehen können. Zudem nehmen Patres täglich Waisenkinder auf, die von ihren Verwandten aus Not einfach verlassen werden. Und allein in Kalkutta verteilt der Orden jeden Tag 300 Mahlzeiten an die Ärmsten der Armen, die ohne Dach über dem Kopf auf der Straße leben. In Leprastationen betreut Pater Franklin selbst Kranke fürsorglich mit Medikamenten. Außerdem initiierten die Patres ein Wohnprojekt für Leprakranke.

Aber alle diese Projekte wären unmöglich ohne die organisatorische Unterstützung des Vereins „Indienhilfe Obere Nahe e. V.“ mit Sitz in Hoppstädten-Weiersbach. Treibende Kraft sind hier die Vorsitzenden Dominik Werle und Michael Dietz, die vor Ort in der Region die Spendenaktionen der Mönche terminieren und die Kontakte zu Schulen, Institutionen und privaten Spendern organisieren. Mittlerweile währt diese Zusammenarbeit schon über 35 Jahre. Eine lange Zeit, in der die Pfälzer und Saarländer sich sehr spendenfreudig zeigten. Die Gemeinschaftsschule Türkismühle pflegt diese Unterstützung ebenfalls seit Jahren mit ihren Spenden für Pater Franklin.
Und damit die Schüler genau wissen, was mit ihrer Spende passiert, schreibt Pater Franklin jedes Jahr allen Spendern die schönsten Weihnachtskarten, seine Pflegekinder legen selbstbemalte Blumenblätter bei und er berichtet, in welche Projekte die gesammelten Gelder geflossen sind.
„Den Armen, Benachteiligten und Ausgegrenzten ihre Menschenwürde und Lebensmöglichkeiten zurückzugeben“, und Pater Franklin somit bei der Realisierung seiner Vision und seines Herzensanliegens zu unterstützen, wird weiterhin ein Anliegen der Türkismühler Schulgemeinschaft sein.

Piccobello-Aktion der 5. Klassenstufe am 29.03.2019


Nikolausaktion 2019

Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle und das Kreisjugendamt St. Wendel machen zum vierten Mal Weihnachtswünsche wahr
In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt des Landkreises St. Wendel hat die Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle/Nonnweiler-Primstal 150 bedürftigen Kindern aus dem Landkreis St. Wendel eine Weihnachtsfreude bereiten können.

Hierfür haben die Kinder, die in sozial schwachen Verhältnissen aufwachsen, an den 7 Familienhilfezentren des Landkreises St. Wendel Wunschzettel vorbereitet, auf denen sie ein Geschenk notiert haben, das sie sich zu Weihnachten wünschen. Diese Wunschzettel wurden dann an die Schule in Türkismühle weitergeleitet. Drei Schülerinnen eines Seminarfaches der Klassenstufe 13 der Gemeinschaftsschule, die diese Aktion geplant haben, haben dann diese Wunschzettel an Personen aus der Schulgemeinschaft verteilt. Neben einzelnen Schülern, Eltern und Lehrern haben sich auch ganze Klassen an der Aktion beteiligt und die 150 Einzelgeschenke besorgt.
Die Geschenke wurden vor den Weihnachtsferien von den Schülerinnen des Seminarfachs und dem betreuenden Lehrer Herrn Friedrich an den Vertreter des Kreisjugendamtes Herrn Wolter überreicht. Herr Wolter bedankte sich bei den Schülerinnen für ihr soziales Engagement und versicherte, dass die Geschenke Kindern aus dem Landkreis St. Wendel zu Gute kommen, denen es aus verschiedensten Gründen nicht so gut ginge wie vielen anderen.
Da die Aktion in anonymisierter Form erfolgte und die Schule lediglich den Vornamen und das Alter der Kinder kannte, wurden die Geschenke noch vor Weihnachten über die Familienhilfezentren an die Kinder weitergeleitet.



Damit es nicht vergessen wird und nie wieder passiert!
Als Anerkennung ihrer bereits neunjährigen Erinnerungsarbeit über die jüdische Geschichte der Gemeinde Nohfelden durfte die Stolperstein AG in diesem Jahr gleich zweimal eine Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mitgestalten.
Auf Einladung des saarländischen Landtagspräsidenten Stephan Toscani nahm die AG am Montag, dem 27. Januar 2020, an der zentralen saarländischen Gedenkveranstaltung im Landtag in Saarbrücken teil und stellte dort ihre beiden Projekte „Multimediale und inklusive Erinnerungsarbeit – Jüdisches Leben in der Gemeinde Nohfelden“ und die „Wege der Erinnerung“ in Form einer Ausstellung vor. Die AG konnte die Fragen vieler interessierten Besuchern beantworten, sprach mit einem Zeitzeugen des Holocaust und knüpfte einige neue Kontakte. So bot beispielsweise der Antisemitismusbeauftragte des Saarlandes, Herr Professor Rixecker, der AG seine Unterstützung bei ihrer weiteren Projektarbeit an.

Die Stolperstein AG mit Herrn Bürgermeister Andreas Veit, Herr Landrat Udo Recktenwald, Herr Richard Beermann (Synagogengemeinde Saarbrücken) und Herr Herman Scheid
Am Dienstag, dem 28. Januar 2020, durfte die AG an der Gedenkveranstaltung des Landkreises St. Wendel auf Einladung von Herrn Landrat Udo Recktenwald ihre Projektarbeit in einem Vortrag vorstellen. Maris, Jan, Jeremia und Matthias bekamen viel Lob und Anerkennung für ihre Arbeit, aber auch für die Art und Weise, wie sie die Projektarbeit präsentiert haben. Herr Landrat Udo Recktenwald, Herr Richard Bermann, der Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, und Herr Frank Mathias Hofmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungskultur im Saarland, bedankten sich bei der AG für ihre Arbeit. Gerade junge Menschen müssen sich in diesem Bereich engagieren.

Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle
Trierer Straße 23
66625 Nohfelden

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